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Mit der CSS-Pseudoklasse :nth-child lassen sich Elemente nach einem berechneten Muster ansprechen. Ein häufiges Anwendungsgebiet ist beispielsweise das abwechselnde Einfärben von Tabellenzeilen. Einen ausführlichen Artikel zu dieser CSS-Eigenschaft habe ich bereits vor einiger Zeit veröffentlicht.
Leider unterstützt der Internet Explorer das Pseudoelement erst ab Version 9, doch mit ein wenig JavaScript kann das Verhalten ebenfalls erreicht werden.

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:nth-child über jQuery ansprechen

Das Prinzip ist denkbar einfach. Da jQuery im Gegensatz zum Internet Explorer die :nth-child-Pseudoklasse verstehen kann, fügen wir per JavaScript den entsprechenden Elementen eine zusätzliche Klasse namens .missingNth hinzu. In diesem Beispiel sollen die Tabellenzeilen (tr) der Tabelle .demo abwechselnd gefärbt werden.


$('table.demo tr:nth-child(2n+1)').addClass('missingNth');

Im CSS-Code erhält diese Klasse dann die gleichen Eigenschaften wie die eigentliche Pseudoklasse.


table.demo tr:nth-child(2n+1) { /* code für gute browser */ } 

table.demo tr.missingNth { /* code für <IE9 */ }

Da die Funktion nur in alten IEs benötigt wird, sollte der JavaScript-Code über einen Conditional Comment ausgegeben werden.

Links zum Thema

Geschrieben von Jonas

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Jonas ist Gründer der Webdesign Agentur kulturbanause® und des kulturbanause® Blogs. Er übernimmt Projektleitung, Grafik sowie Frontend- und WordPress-Development und hat zahlreiche Fachbücher und Video-Trainings veröffentlicht. Als Dozent leitet er Schulungen und Workshops. Am liebsten beschäftigt er sich mit Projekten und Themen, die ihn gleichermaßen konzeptionell als auch gestalterisch und technisch fordern.

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Feedback & Ergänzungen – 7 Kommentare

  1. Günther
    schrieb am 19.12.2013 um 15:40 Uhr:

    Noch eine kleine Falle gibt es, die man evtl berücksichtigen muss, wenn es um mehr als eine einfache „Zebratabelle“ geht: In der jQuery API-Dikumentation ist zu lesen, „Because jQuery’s implementation of :nth-selectors is strictly derived from the CSS specification, the value of n is „1-indexed“, meaning that the counting starts at „1“. For other selector expressions such as :eq() or :even jQuery follows JavaScript’s „0-indexed“ counting.“

    Wer in modernen Browsern – wie in obigem Beispiel – mit :nth-child(2n+1) das 1., 3., 5. usw. Kind-Element anspricht, muss dieses Beispiel in jQuery folglich etwas anpassen. Dort muss es nämlich zu

    $(‚table.demo tr:nth-child(2n-1)‘).addClass(‚missingNth‘);

    umformuliert werden – also mit einem Minuszeichen anstelle des Pluszeichens im mathematischen Ausdruck.

    Antworten
  2. :nth-child über jQuery im Internet Explorer 6, 7 und 8 nutzen | Web-CMS | Scoop.it
    schrieb am 06.11.2012 um 21:17 Uhr:

    […] Mit der CSS-Pseudoklasse :nth-child lassen sich Elemente nach einem berechneten Muster ansprechen. Ein häufiges Anwendungsgebiet ist beispielsweise das abwechselnde Einfärben von Tabellenzeilen.  […]

    Antworten
  3. Dean
    schrieb am 23.10.2012 um 21:38 Uhr:

    Das funktioniert auch mit allen Pseudoklassen? Also auch :before und :after oder :last-child, :first-child? Auf den 6er wird – zumindest bei uns in der Agentur – nicht mehr angepasst.

    Antworten
    • Jonas Hellwig (Autor)
      schrieb am 23.10.2012 um 22:34 Uhr:

      Ich denke es funktioniert mit allen Pseudoklassen. Bei :before und :after ist es natürlich etwas schwierig das Pseudoelement über content:''; zu erzeugen.

      Antworten
    • Wofi
      schrieb am 24.10.2012 um 08:04 Uhr:

      Sicher, es funktioniert wunderbar … sehr praktisch ist auch die unterstützung der Attributsselektoren.

      Antworten
  4. Wofi
    schrieb am 23.10.2012 um 09:57 Uhr:

    Interessanter Lösungsansatz, ich verwende dafür die Selectivizr Bibliothek. Da muss ich nicht extra Klassen bereitstellen. Wenn man nth-child nur sehr wenig einsetzt ist dein Vorschlag sicher performanter. Selectivizr jedoch komfortabler.

    Antworten

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