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Prototyping als Philosophie in Design und Development

Erfolgreiche Web- und Software-Projekte stellen den Anwender in den Mittelpunkt des Design- und Entwicklungsprozesses. Das Produkt wird während der Entstehung regelmäßig benutzt, getestet, korrigiert und verfeinert. Konzepte wie »Design Thinking« oder »Scrum« sind u.a. deshalb so beliebt und verbreitet, da der nutzerfokussierte Prototyping-Ansatz bei digitalen Projekten nachweislich sehr gut funktioniert.

Visuelles Prototyping

Beim visuellen Prototyping stehen das User Interface (UI) und die User Experience (UX) im Vordergrund. Der Prototyp des Produkt wird so umgesetzt, dass Projektleiter, Test-Anwender oder Kunden das Gefühl haben das finale Produkt zu benutzen. In diesem Zusammenhang ist der Stellenwert von Animationen und Scrolling-Effekten in den letzten Jahren erheblich gestiegen.

Wie bei allen Prototyping-Ansätzen sollen Korrekturen unkompliziert und preisgünstig sein. Insbesondere in frühen Phasen des Projekts wird daher häufig nur eine bestimmte Serie von Unterseiten oder eine reduzierter Umfang an Endgeräten (z. B. nur Smartphone) gestaltet. Auch werden zur Herstellung des visuellen Prototypen häufig Anwendungen benutzt, die keinen weiterverwendbaren Quellcode produzieren. Alternativ arbeiten wir direkt mit Frontend-Technologien wie HTML, CSS und JavaScript.

Technisches Prototyping

Beim technischen Prototyping steht die Funktionsweise eines Produkts im Vordergrund. Wie etwas aussieht, ist weniger relevant. Technische Prototypen werden von uns beispielsweise im Zusammenhang mit einem Content Management System genutzt um frühzeitig sicherzustellen, dass die Redakteure mit dem System so arbeiten können wie es gewünscht ist.

Prototyping-Agentur für Konzeption, UI, UX und Frontend

Mit unserer Protyping-Agentur können wir Sie in folgenden Bereichen unterstützen:

 

Welche Arten von Prototypen gibt es?

Pen & Paper Prototypes

Pen & Paper Prototypen sind handgezeichnete Prototypen die verschiedene Screens zeigen. Oft werden auch nur einzelne Elemente gezeichnet und ausgeschnitten um schnell Anpassungen vornehmen zu können. Anwendungsfälle werden durch den Austausch von Skizzen visualisiert. Pen und Paper Prototypen sind wichtig um die zentralen Interaktionen des Users testen zu können. Googles Design-Sprache Material Design wurde von Pen Paper Prototypen abgeleitet.

Digitale Skizzen

Digitale Skizzen sind nah verwandt mit den Pen & Paper Prototypen – werden allerdings mit einem Stylus Stift direkt auf einem Tablet oder Smartphone gezeichnet.

Clickdummys und visuelle Prototypen

Clickdummies werden klassisch mit einem Protoyping-Tool wie Axure erzeugt. Das Ergebnis ist ein hochkomplexer interaktiver Protoyp – ohne produktive Code-Basis. Auch mit InVision, Marvel oder Adobe Muse können Clickdummies erzeugt werden. Der Schwerpunkt ist hier die Gestaltung. Die Prototyping-Funktionen von XD und Sketch liegen klar auf dem visual UI-Design, die Prototyping-Funktionalität ist überschaubar. Wenn Animationen, Gestensteuerung und Hardware-Sensorik getestet werden sollen kommen auf Interaction Design spezialisierte Programme wie Principle oder Protopie zum Einsatz.

Frankenstein-Prototypen

Frankenstein-Prototypen sind Prototypen, die aus Screenshots anderer Websites zusammengesetzt sind. Diese Prototypen dienen der Ideenfindung. Mit Muse, XD und Sketch lassen sich diese Prototypen leicht um funktionale Aspekte oder Effekte erweitern. Frankenstein-Prototypen sind gut geeignet um in kurzer Zeit – z.B. im Gespräch mit dem Kunden – anschauliche Ergebnisse zu erzeugen.

Technische/Native Prototypen

Technische Prototypen werden mit einem HTML/CSS-Framework erstellt. Das Ergebnis kann oft schrittweise zur fertigen Website ausgebaut werden.

Unsere Agentur in Berlin realisiert vom durchgestylten One-Pager bis zur funktionalen Konzern-Website Projekte mit sehr unterschiedlichem Umfang. Wir sind nicht auf eine Branche festgelegt und haben u.a. mit folgenden Kunden erfolgreich zusammengearbeitet: